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Erfolgreiches Crowdfunding

Kleines Dorf aus dem Kreis Soest erhält einen neu gestalteten Spielplatz

Der kleine Spielplatz in Bittingen wird erneuert. Gemeinsam mit der Gemeindeverwaltung hat die Bittinger Dorfgemeinschaft ein Crowdfunding-Projekt über die Volksbank Hellweg erfolgreich abgeschlossen.

Bittingen - Eine einzelne Schaukel, ein kleines Schaukeltier und eine Rutsche – der Spielplatz in Bittingen ist in die Jahre gekommen, die Spielmöglichkeiten begrenzt. Das ändert sich nach dem Umbau, der bereits Mitte August beginnen soll.

 

Mehr als 3000 Euro hatten die rund 65 Sponsoren bis zum 16. Juli gespendet, die Volksbank hat 330 Euro beigesteuert, sodass am Ende genau 3497 Euro zusammengekommen sind.

Zwar hatte die Bittinger Dorfgemeinschaft zunächst auf 5000 Euro gehofft, aber auch so reicht die Summe für den Umbau aus. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt die Bittingerin Johanna Brunnberg.

Spielplatz in Ense wird erneuert: 3000 Euro aus dem Gemeindehaushalt

Zudem hält die Gemeinde 3000 Euro im Haushalt für die Gestaltung und Sanierung des Spielplatzes vor, hatte der designierte Beigeordnete der Gemeinde, Dennis Schröder, bereits im April erklärt. Die Bittinger Dorfgemeinschaft und die Gemeinde waren nach einer erfolglosen Bewerbung für den Heimatpreis im Gespräch geblieben, sodass der Wunsch aus Bittingen jetzt über das Crowdfunding-Projekt umgesetzt werden kann.

 

Die alte Schaukel und der Rutschturm haben ausgedient. Sie werden ersetzt durch ein weiteres Schaukeltier, eine Wippe, eine Doppelschaukel sowie einen größeren Spielturm. Die Spielgeräte müssen zum Teil nicht neu angeschafft werden, sondern lagerten bereits beim Bauhof in Höingen.

So wie die Doppelschaukel, die von den Bittingern derzeit selber geschliffen und neu gestrichen wird, bevor die Gemeinde sie auf dem Spielplatz an der Straße Zum Weidenhahn wieder aufstellt.

 

Auch die alte Rutsche soll wiederverwendet werden. Lediglich der Turm werde durch einen größeren ersetzt, erklärt Wolfgang Brunnberg, für die Spielplätze zuständiger Gemeinde-Mitarbeiter. Demnach sei der Aufstieg des Turms zur Zeit für Kinder über vier Jahren gedacht, am neuen Turm soll der Aufstieg auch Kindern unter drei Jahren ermöglicht werden. Ändern sich die Anforderungen später einmal, könne auch wieder eine Leiter oder eine Kletterwand installiert werden, sagt Wolfgang Brunnberg.

Spielplatz in Ense wird erneuert: Landbesitzer verzichten

Bittingen sei aufgeblüht und lebhaft geworden, hatte es in der Projektbeschreibung geheißen. Acht junge Familien mit 13 Kindern seien auf der Suche nach einem „sicheren und für alle zugänglichen Ort zum Spielen.“ In Eigenleistung hat die Dorfgemeinschaft bereits den Dorfplatz neu gestaltet, jetzt soll der angrenzende Spielplatz der jüngeren Generation einen Treffpunkt bieten. Der Zusammenhalt im Dorf ist so groß, dass die Eigentümer angrenzender Flächen freiwillig auf ein Stück Land verzichten, sodass der Spielplatz künftig einige Quadratmeter größer werden kann. Anders hätten die vorgegebenen Abstände für die Spielgeräte auch nicht eingehalten werden, sagt Wolfgang Brunnberg.

 

Text und Foto Soester-Anzeiger