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Das Feuer der Hoffnung.........


Ense ist bunt: Gemeinde und Landwirte legen immer mehr Blühflächen an

Bremen/Bittingen - 

Wer mit offenen Augen durch die Gemeinde spaziert, radelt oder sogar fährt, dem fällt auf: Ense blüht. An immer mehr Stellen sind heimische Blumen, Gräser und Kräuter auf dem Vormarsch. 

Der Bauhof mit Sitz in Höingen pflanzt Blühmischungen auf Kreisverkehren und Verkehrsinseln – beispielsweise ist auf dem Kreisel in Höingen aus Richtung Bremen ein Teilstück mit einer Blühmischung eingesät worden. Aber nicht nur die Verwaltung macht sich in Sachen Umwelt- und Insektenschutz stark.

 

Auch die Enser Landwirte säen immer größere Flächen mit heimischen Blühmischungen ein.

Florian Hollmann betreibt mit seinen Eltern einen landwirtschaftlichen Betrieb in Bittingen. Auf einer rund zwei Fußballfelder großen Fläche auf Hollmanns Land testet die Fachhochschule Südwestfalen aus Soest verschiedene Blühmischungen. Dass es immer weniger Insekten gibt, fällt auch Florian Hollmann auf, „vor allem an der eigenen Windschutzscheibe“. Was sich anhört wie ein schlechter Scherz, ist bitterer Ernst.

 

Wichtige Käfer für die Landwirtschaft

Florian Hollmann weiß um die Bedeutung der Insekten, nicht nur bei der Bestäubung von Nutzpflanzen. So sei unter anderem in der Landwirtschaft der Marienkäfer von enormer Wichtigkeit. „Marienkäfer fressen Läuse, die Krankheiten von Pflanze zu Pflanze übertragen können“, erklärt Hollmann. Dementsprechend müsse weniger bis gar kein Pflanzenschutzmittel mehr gespritzt werden, wenn es genug Käfer gibt.

„Wir haben schon immer Sonnenblumen an Feldrändern gepflanzt, einfach, weil es Spaziergängern gefallen hat“, sagt der Landwirt, der mittlerweile nicht mehr nur aus optischen Gründen Blühflächen angelegt hat. Im nächsten Jahr sollen es noch mehr Quadratmeter sein, die bunt aufblühen und den Insekten einen Lebensraum bieten.

 

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